Presse

Stopbanque trifft Wikileaks

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat bereits angekündigt, als nächstes ein brisantes Datenpaket aus einer amerikanischen Großbank zu veröffentlichen. Derartige Aktionen polarisieren. Neben Wikileaks ist dies auch bei zahlreichen weiteren Kampagnen wie „Stopbanque“ der Fall, eine Aktion, die am 7. Dezember über die Bühne gehen soll.

Bei der nun flugs folgenden Enthüllungskampagne von Wikileaks geht es laut Julian Assange um Zehntausende interner Dokumente aus einer Finanzinstitution. Das klingt spannend, denn er stellt uns immerhin einen tiefen Einblick in „die heikelsten Geheimnisse eines Geldinstitutes“ in Aussicht. Hoffentlich erfahren wir bei diesem großen Nachschlag deutlich pikantere Details als etwa über das seltsame Kommunikationsgebaren der ersten deutschen Politikerriege. (mehr…)

Euro segelt durch stürmische Gewässer: Portugal, Spanien & Italien nächste Pleitekandidaten

Der Brand auf der grünen Insel im hohen Norden scheint gelöscht. EU und IWF haben das marode Irland mit einem 85 Mrd. Euro schweren Rettungspaket soeben vor der Pleite bewahrt. Doch am Mittelmeer lodern bereits die nächsten Brandherde.
An den internationalen Finanzmärkten wird bereits eifrig darauf gewettet, dass Portugal, Spanien und auch Italien als nächste in den Abwärtsstrudel geraten und bald Zuflucht unter dem Euro-Rettungsschirm suchen könnten. Für die gemeinsame Europäische Währungsunion würde das eine nie dagewesene Zerreißprobe bedeuten. (mehr…)

Die Rache am Geldautomaten

Machtlos gegen die Macht der Banken? Gegen diese Sicht regt sich in Frankreich Protest. Ex-Fußballstar Cantona hat seine Landsleute dazu aufgerufen, am 7. Dezember gleichzeitig ihr Konto zu räumen – und damit die Banken lahm zu legen.

Die Banken haben kein besonders gutes Image mehr – auch nicht in Frankreich. Die Leute ärgern sich über die Geldhäuser, die zuerst die diversen Finanzkrisen mitverursacht haben, dann von Steuergeldern gerettet wurden – nur um danach munter weiterzumachen wie zuvor (mehr…)

Es wird keine Härteren Bankenregeln geben!

Die EU-Kommission will Sparer künftig besser vor Bankenpleiten schützen. Banken wollen dafür aber kein Kapital beiseitelegen.

Es war ein historischer Moment. Am 5. Oktober 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, traten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr damaliger Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) vor die Kameras und verkündeten, die Ersparnisse der Deutschen seien sicher. Der Staat garantiere dafür. Ihr Auftritt verfehlte seine Wirkung nicht: Der befürchtete Run auf die Banken in Deutschland (mehr…)

Frankreich unter Rettungsschirm?

Euro-Gruppe besorgt über hohes Defizit Frankreichs. Kreise: Franzosen denken über Antrag auf Rettungsschirm nach. – Europapolitiker Chatzimarkakis verlangt weltweite Umschuldung “Wir brauchen eine Stunde Null“. – Merkel: „Euro in Gefahr“.

Angesichts der sich ausbreitenden Schuldenkrise ruft der FDP-Europapolitiker Jorgo Chatzimarkakis zu einem “globalen Haircut“ bei den Staatsschulden auf. In der BILD-Zeitung (Mittwochausgabe) sprach sich Chatzimarkakis, der parlamentarischer Geschäftsführer der Liberalen im Europäischen Parlament ist, für eine weltweite Umschuldung aus. “Wir brauchen eine Stunde Null. Denkbar wäre, alle Staatsschulden um 30 Prozent zu kürzen“, sagte der FDP-Politiker der Zeitung. Er forderte zugleich “Ausnahmen für Pensionsfonds“, um beispielsweise Einbußen bei der Altervorsorge (mehr…)

Eurokrise: Angst um Portugal wächst

Nach Irland nehmen Spekulanten nun Portugal ins Visier. Lissabon könnte zum nächsten Rettungsfall mutieren und auch Spanien droht ein Krisenstaat zu werden.

Straßburg, Frankfurt – Die Angst vor einem möglichen Zusammenbruch der Eurozone wächst wieder: Nachdem Irland unter den EU-Rettungsschirm geschlüpft ist, sorgt nun Portugal für Nervosität. Das Land hat zwar kein ernsthaftes Problem mit den Banken und es gibt auch keine Immobilienkrise – dafür aber haufenweise strukturelle Probleme (mehr…)

Monopoly im großen Stil – Zahlen zu Irland

Irland hat Probleme. Besser gesagt, Irland hat enorme Probleme, wenn Griechenland die Probleme von Irland gehabt hätte, würden die Menschen wohl jetzt noch Sirtaki tanzen.

Die Griechen schulden ausländischen Banken momentan 175 Milliarden US Dollar, in Irland sieht die Lage mit 731,2 Milliarden US Dollar etwas anders aus.

Um einmal zu verdeutlichen um wie viel Geld wir hier reden:

In Irland wohnen nach einer Schätzung aus diesem Jahr ca. 4.456.000 Menschen, diese erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von geschätzten 227 Millarden Dollar. Wenn man die Schulden die Irland bei den Banken hat auf die Bevölkerung umrechnet ergibt dies eine Zahl von (mehr…)

Bankkunden ziehen Milliarden ab!

Bei der angeschlagenen irischen Anglo Irish Bank ziehen die Kunden massenweise Gelder ab: Seit Beginn des Jahres sind die Einlagen der inzwischen teilverstaatlichten Bank um 13 Mrd. Euro gesunken. Vor diesem Hintergrund stockte das Institut eine geplante Kapitalerhöhung um 1,2 Mrd. Euro auf insgesamt 6,6 Mrd. Euro auf.

Vor allem Firmenkunden haben angesichts der Sorgen über das marode Bankensystem des Landes ihr Geld abgezogen, wie die Bank mitteilte.

Auch andere irische Institute bekommen die Skepsis ihrer Kunden schmerzhaft zu spüren (mehr…)

Europa beschließt Multimilliarden-Hilfe für Irland

Erst die Griechen, jetzt die Iren. Europas Finanzminister haben ein Rettungspaket über 100 Milliarden Euro für den Inselstaat beschlossen. Die Regierung des Landes hatte in einer demütigenden Kehrtwende darum gebeten – die Wut in Irland ist groß, Finanzmister Schäuble kündigt harte Vorgaben an.

Dublin – Die Spekulationen haben endlich ein Ende. Die irische Regierung hat an diesem Sonntag offiziell bei der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfsgelder gebeten (mehr…)

US-Immobiliendebakel ohne Ende

In den USA kann der Immobilienschwelbrand jederzeit wieder aufflammen. Wegen fehlerhafter Dokumente, schlampiger Forderungsabtretungen und mangelnder Nachverfolgbarkeit ist in vielen Fällen weder klar, wer der Schuldner ist, noch ob Forderungen noch zu Recht bestehen und gegenüber wem.

Das Chaos soll gewaltig sein, unzählige Zwangsversteigerungen von Häusern mussten wieder gestoppt werden. Am schlimmsten dabei ist anscheinend, dass manche Banken auf weit mehr uneinbringlichen Immobilienkrediten sitzen als sie glaubten, weil sie der Meinung waren, dies Kredite weiterverkauft zu haben. „Bei den großen Banken könnte sich herausstellen, dass sie nach wie vor im Besitz von Millionen fauler Hypothekarkredite seien, wobei sich die Verluste auf Milliarden belaufen (mehr…)




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