Eric Cantona-nehmt den Banken das Geld!



Der berühmte französische Fussball- spieler Éric Cantona hat sich dazu geäussert, wie man eine friedliche Systemveränderung durchführen kann. Er sagt, die Banken sind die tragenden Säulen des Systems. Wenn man ihnen das Geld wegnimmt, dann brechen sie zusammen und damit auch das System. So kann man eine Revolution bewirken die friedlicher und wirksamer ist als auf der Strasse zu demonstrieren.

Statt das 3 Millionen Menschen in Frankreich protestieren, sollen sie lieber ihr Geld von der Bank abheben, denn dann würde die Politik endlich zuhören. Damit unterstützt er die Stopbanque-Aktion vom 7. Dezember.

Hier die Übersetzung seiner Aussage im folgenden Video:

Nantes den 8. Oktober 2010

Ich glaube wir können nicht ganz glücklich sein, wenn wir die Armut überall rund um uns sehen. Oder wir leben in einem Kokon, völlig von allem abgeschlossen. Aber es gibt eine Möglichkeit und etwas was wir tun können. Heute ist es wichtig uns zu verteidigen. Aber heute auf die Strasse zu gehen, was soll das? Sie drehen ja alles wieder gegen uns zurück. Heute ist es nicht länger die Art wie wir es machen sollten. Es ist toll über eine Revolution zu reden und sich zu bewaffnen, aber wir können nicht rumgehen und Leute töten.

Eine Revolution kann man ganz einfach umsetzen. Das System ist rund um die Banken aufgebaut, es beruht auf Banken. Deshalb, wenn man das System zerstören will, dann macht man das in dem man die Banken zerstört. Statt das 3 Millionen Menschen auf die Strasse gehen und ihre Dinger schwenken, sollten diese 3 Millionen Menschen zu ihrer Bank gehen und ihr ganzes Geld entfernen. Dann brechen die Banken zusammen.

3 Millionen, 10 Millionen, einfach alle und so gibt es eine richtige Bedrohung und dann gibt es eine echte Revolution. Eine Revolution sollte gegen die Banken gerichtet sein. Es ist nicht kompliziert. Statt auf die Strasse zu gehen und Kilometer mit dem Auto abzuspulen um dort hin zu gelangen, geht zur Bank in eurem Dorf und nehmt das Geld raus. Wenn viele Leute ihr Geld entfernen, dann brechen die Banken zusammen. Keine Waffen keine Blut, nichts, so wie Spaggiari.

(Albert Spaggiari, ein französischer Bankräuber der 1976 in die Société Générale Bank in Nizza über einen Tunnel einbrach und 60 Millionen Franc stahl. Er hinterliess im Tresorraum die Botschaft: „Ohne Waffen, kein Hass noch Gewalt“ um sich damit der Welt als mehr als ein gemeiner Dieb darzustellen.)

Es ist nicht schwierig. Und dann werden sie auf uns anders hören. Den Gewerkschaften muss man manchmal mit Ideen helfen.

Nach seiner Fussballkarriere ist Cantona als Schauspieler und Moderator tätig und ist in Werbespots (Nike) aufgetreten. Er setzt sich aber immer noch sehr stark für den Fussball ein, indem er ab 1999 als Spielertrainer und Organisator den Aufbau des professionellen französischen Beachsoccer massgeblich vorantrieb. Unter seiner Führung triumphierte Frankreich schließlich bei der FIFA-Beachsoccer-Weltmeisterschaft 2005 in Rio de Janeiro.

Cantona war französischer Meister und französischer Pokalsieger mit Olympique Marseille. Er spielte auch in der französischen Nationalmannschaft 45 Mal und schoss als Stürmer 20 Tore. Richtig berühmt wurde er nach seinem Wechsel im Februar 1992 nach England zu Leeds United, wo er die englische Meisterschaft gewann. Im November 1992 ging zu Manchester United, wo er in den folgenden Jahren zum Superstar und Publikumsliebling der englischen Premier League aufstieg. 1997 trat er überraschend vom Fussball zurück.

Im Jahr 2000 wurde er von den Manchester United Anhängern zu ihrem wichtigsten Spieler des 20. Jahrhunderts gewählt. Ausserdem ehrte ihn der englische Fussballverband als Spieler des Jahres 1994, die FWA (Football Writers Association) ernannte ihn 1996 zum Fussballer des Jahres. In seinen fünf Jahren bei Manchester United gewann der Verein vier englische Premier League-Meisterschaften, darunter zwei mal das begehrte „Double“ (Premier League-Meisterschaft und FA Cup in einer Saison).

Cantona wurde am 19. November 2005 zum besten Premier League-Spieler aller Zeiten gewählt. Er erhielt bei einer Umfrage (Barclays Premiership Global Fans Report 2005) unter 26.000 Fussball-Anhängern aus 170 Ländern mit 17 Prozent die meisten Stimmen.

Die Vielzahl seiner Erfolge und die herausragende Spielweise, gepaart mit oft nachteiligem, umstrittenem Verhalten, das ihm den Ruf eines „enfant terrible“ einbrachte, machten Éric Cantona zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten im internationalen Fussball. (Wikipedia)

Anmerkung: Auf eines will in diesem Zusammenhang aufmerksam machen. Der Zeitraum in dem wir noch diese Möglichkeit des Bankenboykotts einsetzen können ist beschränkt. Warum? Weil die globale Elite alles daran setzt die bargeldlose Gesellschaft einzuführen. In wenigen Jahren wird es kein Bargeld mehr geben, welches man abheben kann. Dann sind wir völlig vom System abhängig und haben verloren. Wenn das Geld nur noch virtuell auf ein Chip sitzt, mit dem man alles bezahlt, dann ist es vorbei. Griechenland ist das Pilotprojekt dafür. Dort wird das Bargeld bereits abgeschafft, mit der Aussrede, es geht um die Verhinderung der Steuerhinterziehung und des Schwarzgeldes. Nächstes Jahr wollen sie ein Chipkarte einführen, mit dem man alles bezahlen MUSS!!! Und in Schweden sind sie auch schon fest daran. Deshalb, entweder jetzt oder nie. Wer zu spät kommt bestraft das Leben.

Ach ja, und hier noch eine Botschaft an alle Pessimisten und Defetisten. Ihr seid hier falsch. Ihr könnt euch eure „das geht nicht, kann man nicht machen, funktioniert sowieso nicht, bringt nichts“ Kommentare sparen und andere Seiten als Spucknapf benutzen. Die welche nicht wissen was Defätismus bedeutet, es ist das systematischen Nähren von Mutlosigkeit, Resignation und Zweifel an einem Sieg in den eigenen Reihen und so Leute sind hier fehl am Platz und sollen abfahren.

Quelle: ASR

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1 Antwort auf „Eric Cantona-nehmt den Banken das Geld!“


  1. 1 jeandarc 25. November 2010 um 13:51 Uhr

    grande idee!!!!!

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